An dieser Stelle ein paar Anregungen für ein besseres Spiel. Ergänzungen etc. kann jeder gerne hinzufügen.
Da ein drittes Bohnenfeld 3 Taler kostet (und man daher mit 3 Talern vorm Sieg verlieren kann), ist es jedes Mal eine wichtige Entscheidung, ob man diese Investition tätigt. Generell kann man sagen: Je mehr getauscht werden kann, umso unwichtiger wird ein drittes Bohnenfeld. In einem Fünfer-Spiel ist es daher eher sinnlos, da man sehr viel Möglichkeiten hat, seine Hand „aufzuräumen“, als in einem Dreier-Spiel.
Allgemein sollte man ein drittes Bohnenfeld möglichst am Anfang, am besten schon bis zur Mitte der ersten Runde gekauft haben, danach rentiert es sich immer weniger. (docron)
Je mehr man mit anderen Leute zum Handeln kommt, desto ertragreicher ist das Spiel, allerdings für alle. Es zahlt sich selten aus, sich hierbei allzu geizig zu zeigen, da dies den Mitspielern auffällt, und damit die Bereitschaft auch auf deren Seite schwindet. Jeder handelt mit jedem, daher sollte, auch wenn das vielleicht wenig strategisch klingt, die soziale Komponente in einem Tausch nie unterschätzt werden. Kommst Du sympathisch rüber, hilft Dir dies bei Bohnanza. (docron)
Gartenbohnen haben ein sehr lukratives Bohnometer. Für zwei Gartenbohnen bekommst Du 2 Taler und für drei sogar 3 Taler. Aber aufgepasst: Wenn auf diese Weise 5 Gartenbohnen geerntet und aus dem Spiel sind, dann mutiert die letzte Gartenbohne zum Schwarzen Peter, der sich wegen der Ein-Bohnen-Regel auch nicht so leicht entfernen lässt. Wenn Du es also irgendwie schaffst: Zähl die Gartenbohnen mit. In der Brettspielwelt hilft Dir dabei sogar die Chatausgabe. (docron)
Die „billigen“ Bohnen, wie Blaue- oder Feuerbohnen werden häufig gerne verschenkt, wenn sie einen selbst im Weg sind. Doch kaum geht es in den teureren Bereich, sagt einen die innere Saubohne, dass man die doch selbst behalten sollte.
Dabei zahlt sich hier Geiz nur selten aus. Nicht nur, weil man dadurch den Mitspielern unsympathisch rüber kommt, sondern auch beim eigenen Konto. Wenn man selbst erstmal dadurch ein Feld unlukrativ leerernten muss und die Chance, dass man die Bohne selbst nachbekommt, schwindet, sollte man sich doch auf einen Tausch einlassen. Vielleicht kann man sogar vereinbaren, dass man von dem anderen nachher dann etwas nettes bekommt (also eine Art Schuld).
Doch Vorsicht: Wer eine Schuld eingeht und sich nachher nicht revanchiert, der muss damit rechnen, nie mehr eine solche Sache zu bekommen. Dennoch: Dies ist Bohnanza, nicht Intrige. (docron)
Ein Headset am Rechner und die Kommunikation mit den anderen Mitspielern bringt gerade bei einem lebhaften und interaktiven Spiel wie Bohnanza gleich sehr viel mehr Spaß. (docron)